Nach unserem regulären Montagstraining haben wir gestern Abend mit einer feierlichen schulinternen Zeremonie unseren Guan Yu Altar erweitert und es damit mit unseren familiär verbundenen Schulen in Maidenhead (UK) und Heraklion (GR) gleichgemacht.

Altar der Kung-Fu Schule Herne

Für Außenstehende mag es befremdlich klingen, wenn man in einem Sportverein einen Altar errichtet, jedoch ist das Wort „Altar“ hier nicht gleichzusetzen mit dem, was man vielleicht aus einem christlich geprägten Hintergrund damit verbindet.

Unser Altar mit Guan GongDer „Altar“ ist für uns als Kampfkunstschule, auf eine spezielle Art, das Bindeglied zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Durch schulinterne Rituale z.B. zur Begrüßung oder Verabschiedung, hat unser Altar, als der spirituelle Mittel- und Verbindungspunkt, einen festen Platz in unserem Training.

Uns kommt es dabei nicht auf das Kopieren von äußerliche Handlungen an, sondern auf die korrekte innere Haltung, die man mit Handlungen verbindet – wie in der Kampfkunst, wie mit Allem.

Vor den Augen des Großteils aller Mitgliedern hat unser ranghöchster Löwe einen zeremoniellen Tanz durchgeführt und unsere Erweiterungen damit offiziell eingeweiht.

In gemütlicher Runde ließen wir den Abend dann mit Getränken und dem Austausch von Erinnerungen aus unserer Schulgeschichte ausklingen.

Feierliche Zeremonie zur Altarerweiterung

Ein Gedanke zu „Feierliche Zeremonie zur Altarerweiterung

  • 10. Oktober 2017 um 20:17
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    Schön zu sehen, wie sich das Schulleben entwickelt und die Tradition gepflegt wird.

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